Auf deinem Weg

Am Ende der Nacht
auf deinem Weg
abseits ausgetretener Pfade
bebenden Herzens
folgst du dir Schritt für Schritt.

Am Ende der Nacht
taucht Silbermond
die Welt in fahles Licht
verwischte Schatten
trocknen deine Tränen.

Am Ende der Nacht
begegnet Morgenvogel
den Dämonen der Finsternis
besiegt singend
die dunkle Macht.

Am Ende der Nacht
folgst du
dem Ruf des Morgens
und kein Blick fällt mehr zurück
auf deinem Weg.

mague 2011

Rose im Asphalt

In den grauen Stadtschluchten deines Alltags
irrst du vorbei an bröckeligen Fassaden
hier und da eine rote Bank
ein Lächeln
ein Augenblick zu verweilen
doch du treibst weiter im Strom der Zeit
immer nach dem nächsten Ausweg suchend
doch eines Morgens
wie ein Hauch
berührt von den
Schwingen der Liebe
und dein Herz blüht
wie eine Rose im Asphalt

mague 2011

Weils rockt:

Keine neuesten News
Kein künstlicher Blues
Hör nur das Schnaufen der Huskies
Von meinem Schlittenhundzug
Mein Name ist Freiheit
Der Wind mein Gebet
Und ich kann deine Augen leuchten sehn
Kann deine Augen leuchten sehn

Sagt mir nicht wie man lebt
Ich sehe was ich seh
Ich war, ich war so weit entfernt
Ich war, ich war so weit entfernt

Unter einem großen Himmel
Tief in einem wilden Land
Kann ich mich erinnern wer ich bin
Ich war so weit entfernt
Ich war so weit entfernt
Unter einem großen Himmel
Am Endlos weiten Weltenstrand
Ahnen wir den einen großen Sinn
Im Angesicht der Erhabenheit
Im Angesicht der Erhabenheit

ich bin

ein blatt im wind
ein kiesel der über wasser tanzt
ein stern in der nacht
ein träumer
gewinner
verlierer
sucher

ich bin
das messer im rücken des anderen
die scherbe eines zerbrochenen traums
ein lied
ein sänger
ein ton
still

ich bin das haar in der suppe
der finger in der wunde
der dreck unter deinem teppich

ich bin ein schmetterling
der hauch des sommers
ein warmer wind
ein regentropfen

ich bin
anders als du denkst

Ein neues Jahr

In einem Meer aus Hoffnungen segle ich dem neuen Jahr entgegen.

Die Wellen sind aus Träumen gemacht.
Sie tragen mich, so lange ich ihnen vertraue.

Nicht immer gelingt mir das und dann zieht ein Sturm auf, der die Wellen peitscht so dass sie sich aufbäumen.
Dann reißt die Angst an mir. Den nächsten Hafen nicht zu erreichen, in die Tiefe gerissen zu werden.

Doch wenn der Sturm sich legt, sehe ich sie wieder.
Die glitzernden Wellen der Träume, die mich nach Hause tragen.

Sicher und geborgen bin ich ein Teil von ihnen.

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