Schlagwort-Archive: Stadtbilder

Lago di Garda

Der erste Augenblick Nach 21 Jahren ist der erste Blick auf den Gardasee aus dem Norden kommend noch genauso faszinierend wie damals. Der kleine Parkplatz etwas erhöht liegend ist noch immer da und lädt ein, den ersten Moment tief einzuatmen.

Die Anstrengung der langen Fahrt ist wie weg gepustet. Man möchte einfach eintauchen. Eintauchen in die Kühle und das Blau.
In den Städten um das Seeufer pulst im Hochsommer der Tourismus. Keine Ecke, die nicht mit genutzt würde und mit Tischen und Stühlen und emsigen Kellnern oder zumindest kleinen Läden mit allerlei Schönem, Nützlichen und Firlefanz.
Stille ist kaum zu finden, aber dafür Lachen, Leben, Fröhlichkeit.

Sirmione
Trost der vielen Menschen wirken die Städtchen nicht überfüllt und verstopft. Und auch die unzähligen Nippesläden mit kitschigen Andenken und unnützen grellbunten Badeutensilien nehmen den Orten nichts von ihrem Reiz.

Überall gibt es wunderschöne alte Häuser und Villen, reichlich mit Blumen geschmückt und Plätze, die verzaubern. In den Vormittagsstunden ist es noch ruhig, man hört mehr Italiener als Niederländer und Deutsche und findet auch schnell einen Parkplatz. Am Nachmittag fühlen sich die Strände explosionsartig und abends ist es bisweilen schwierig, in einem Restaurant einen Platz zu ergattern.

Ruhe findet man nördlich des Sees. Eingekuschelt in die Berge liegt der „Lago di Tenno“ im Hinterland von Riva. Das Wasser funkelt wie ein Smaragd. Ein wenig versteckt und nicht so gut zugänglich, ist der Ort weithehend frei von Tourismus.
Hier gelingt es noch in eine Oase der Ruhe einzutauchen.

Weitere Fotos auf www.mague.de